Archiv der Kategorie 'Religionen gegen die Menschenrechte'

immer neue Enthüllungen über Kinderfickervereinigung

Wann wird endlich ernsthaft gegen die riesige internationale Vereinigung von Kinderfickern vorgegangen, die von Italien aus ihr jahrtausendealtes Unwesen treibt?
Wann ermitteln Staatsanwaltschaften endlich gegen den mächtigen Paten, der angeblich guten Willens ist, in seinem Laden aufzuräumen, und doch nur immer wieder das Gesetz der Omertà gelten lässt?

Wer immer noch Mitglied in der katholischen Kirche ist, kann seine Hände nicht in Unschuld waschen.

14. Todestag von Hatun Sürücü

Laut Terre des Femmes gab es seit Anfang 2018 in Deutschland 8 „Ehren-“Morde.
Heute um 14 Uhr wird Hatun Sürücüs gedacht, die vor 14 Jahren von Familienangehörigen ermordet wurde, weil sie selbstbestimmt leben wollte.
Wo von „Ehre“ die Rede ist, fehlt selten eine ultrareaktionäre Religionsauslegung als zweiter Hebel, um Frauen und auch Männer an einem selbstbestimmten Leben zu hindern.

Nein zum „Hijab-Tag“. Zentralrat der Exmuslime ruft zum Widerstand gegen frauenverachtende Symbole auf

Hijab und vergleichsweise harmloseres Kopftuch sind seit dem Siegeszug des politischen Islams, der vor genau 40 Jahren mit einer traurigen „Revolution“ im Iran begann, Zeichen des Kampfes gegen Emanzipation, Freiheit, und Menschenrechte.

Wir teilen die Ansicht der ExmuslimInnen, dass es beschämend ist, wenn vermeintlich Linke sich an die Seite der Reaktionäre stellen, anstatt die mutigen Frauen zu unterstützen, die im Iran dagegen kämpfen.

Linkssein hieß mal selbstverständlich Anti-Religiös-Sein. 100 Jahre nach der Ermordung Rosa Luxemburgs.

Luxemburgs Satz von der Freiheit des Andersdenkenden wurde ja schon immer missbraucht, um allen möglichen Irrsin zu rechtfertigen, den Luxemburg ihr Leben lang bekämpft und verachtet hat. Ob Nationalismus, Kapitalismus, warum also nicht auch z.B. mal Steinigungen als Freiheit des Anders-Strafenden feiern?

Dabei war vor hundert Jahren nicht nur Rosa Luxemburg noch klar, dass Linke selbstverständlich immer Religionen bekämpfen müssen, nicht aber die einzelnen Gläubigen.
Sie würde heute sicherlich auch als islamfeindlich denunziert, so wie sie ganz selbstverständlich christentumsfeindlich war. Nicht zu verwechseln mit muslimfeindlich, sprich rassistisch, oder christenfeindlich.

https://www.marxists.org/archive/luxemburg/1903/01/01.htm – im Archiv gibt’s noch viel mehr religionsfeindliche Texte Luxemburgs.

»Religiöser Absolutismus ist nicht akzeptabel« – Interview mit Walter Otte, Sprecher der Initiative »Pro Berliner Neutralitätsgesetz«

Zum Mythos der Verfassungswidrigkeit des Berliner Gesetzes, dem Kuscheln vermeintlicher Linke mit Islamisten (Inssan und Co.) und der Erfindung neuer Diskriminierungsformen. Tolles Interview.

Wir wollen auch nochmal diese Flugschrift loben: „Lachen gehört zu einer freien Gesellschaft – Warum Islamismus Freiheit tötet und Flucht kein Verbrechen ist“

Unser nächster Laizistischer Treff ist am 1.2. – wie immer per Mail melden, um Ort und genaue Uhrzeit zu erfahren oder selber vorschlagen.

30 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie. 30 Jahre Einknicken vermeintlich Linker vor dem Fundamentalismus.

Seit 30 Jahren wird Salman Rushdie von Islamisten mit dem Tode bedroht. Mehrere Menschen wurden wegen seines Romans „Die satanischen Verse“ ermordet.
Dass er damals fast nicht auf Deutsch veröffentlicht worden wäre, ist erschreckend.
Doch später wurde das Einknicken vor Fundamentalisten fast zum Regelfall (die sogenannten „Mohammed-Karikaturen“ mochte 2005 in Deutschland schon kaum eine Zeitung abdrucken – im Namen einer „Toleranz“ vor der Barbarei religiöser Wahnsinniger) – bis zu weit verbreiteter Verharmlosung des barbarischen Gemetzels bei Charlie Hebdo – „die haben ja auch provoziert“.

70 Jahre Kampf der Religionen gegen die Menschenrechte

Vor 70 Jahren wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet, vor allem eine Reaktion auf die barbarischste Verachtung jeder Menschlichkeit, die es jemals gegegeben hat: den deutschen Nationalsozialismus.

Zum Glück werden die Menschenrechte heute selten offen in Frage gestellt. So weit könnten wir froh sein.
Es wird aber in weiten Teilen der Welt einfach ohne Begründung auf sie geschissen.

Wenn jemand offen gegen die Gültigkeit dieses Bisschens an Zivilisation, das sich die Menschheit zumutet, angeht, kann man heute sicher sein, dass ersie* dies unter religiöser Motivation tut.
Sharia vor Menschenrecht. Kultur vor Selbstverständlichem. ManmussdochaufdenGlaubenRücksichtnehmen vor Emanzipation. Lieber „antikoloniale“ Barbarei als ein Minimum an Freiheit. Frauenverachtung? Na, wenn die Bibel und Luther es fordern? Man muss das Weib ja nicht immer gleich totschlagen. Genitalverstümmelung? Irgendein Gott liked es sicher. Und wenn es als „Cutting“ bezeichnet wird, ist’s ja auch gleich ganz fluffig, Schulden-Cut z.B. is doch ’ne gute Sache.
Selbsternannte „Linke“ an der Seite von immerhin ehrlich reaktionär auftretenden Vollidioten.

Wir sagen lieber: L’chaim! Champagner! Vivent les droits de l‘être humain!

auch Mohammed muss beleidigt werden dürfen

Gut, dass gerade in Hessen die Todesstrafe abgeschafft wurde. Wer weiß, wann es der in Frankfurt erscheinenden titanic oder anderen denkenden Menschen, die sich der Sünde des Lachens schuldig machen, ergehen würde wie Asia Bibi in Pakistan.

Gleichzeitig eine gefährliche Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte:
https://hpd.de/artikel/paedophilen-und-kinderfickern-16114
Dabei scheint das Gericht sich aber darauf zu stützen, dass es in vielen europäischen Ländern, z.B. in Deutschland, eben Gesetze gegen „Gotteslästerung“ gibt. Die gehören endlich komplett abgeschafft.
Was im ach so katholischen Irland mit überwältigender Mehrheit in einem Volksentscheid möglich ist, sollte doch wohl überall gehen: endlich weg mit Extraschutz für religiöse Humorlose.

katholische Kirche raus aus unsren Körpern!

https://solidaritaetfuerkristinahaenel.wordpress.com/ – mussten wir auch mal endlich was zu sagen – unglaublich, dass heute noch über so etwas gekämpft werden muss.

Oder doch nicht unglaublich, wenn sich der Chef einer riesigen kriminellen Vereinigung erlauben kann, Abtreibung mit Auftragsmord gleichzusetzen.

Scheeres: „Die AfD hat offenbar das Neutralitätsgebot nicht verstanden“

Wir haben den Eindruck, auch viele KollegInnen haben ein vermeintlich im Beutelsbacher Konsens verlangtes Neutralitätsgebot nicht verstanden. Bei rassistischen und den NS verharmlosenden, grundgesetzwidrigen Äußerungen von Parteien die Klappe zu halten, widerspricht sogar §1 des Schulgesetzes, wo eindeutig eine Erziehung gefordert wird, die aus dem größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, dem Nationalsozialismus, gelernt hat.

Äußerungen von Sandra Scheeres bei https://www.news4teachers.de/2018/10/scheeres-die-afd-hat-offenbar-das-neutralitaetsgebot-nicht-verstanden/

Es ist absurd, „politische Neutralität“ als irgendwie gleichwertig zum eng begrenzten Verbot von religiösen Symbolen wie im Neutralitätsgesetz gefordert, zu setzen, so wie nicht nur die AfD das gerne tut.
Politische Ideen sind im Gegensatz zu religiösen nicht immun gegen Kritik. Gegen einen Satz wie „Mein Gott Schwubaldinu verbietet alles, was gufukinaderisch ist, deshalb musst Du jetzt diese schwarzen Schuhe tragen“ kann nach religiöser Logik nichts gesagt werden, er ist für alle, die nicht an Schwubaldinu glauben, schlicht sinnlos und darf sie auch zu nichts verpflichten. Sagt aber jemand „Es sollte ein Gesetz geben, das das Tragen von schwarzen Schuhen vorschreibt“, dann kann mensch darüber streiten, auch heftig, und Argumente austauschen.

Solidarität statt Ausgrenzung – Für eine offene und freie Gesellschaft

Leider finden sich unter dem Aufruf einige, die mit einer Offenen Gesellschaft nicht viel am Hut haben, z.B. mehrere islamistische Verbände oder Kübra Gümüsay für den gepflegten antiemanzipatorischen Religionskitsch.
Trotzdem werden wir natürlich am 13.10. mit auf der Straße sein.

Unser nächster Laizistischer Treff ist wahrscheinlich am 7.11. – wie immer per Mail melden, um Ort und genaue uhrzeit zu erfahren oder selber vorschlagen.

Roman der Stunde: Houellebecq, Soumission

Sie sind ultranationalistisch, antirational, antifeministisch, antisemitisch, paranoid, rassistisch. Sie huldigen einem gefährlichen Männlichkeitsbild, hetzen gegen die Presse und benutzen Gewalt gegen ihre Gegner, sobald sie können. Sie teilen kräftig aus, haben aber kein Gramm Humor und rasten aus, wenn jemand Witze über sie macht.

Die Pegidazis, besorgten Volksgenossen und sonstigen Deutschen auf der einen Seite, der autoritäre Anführer einer islamistisch-autoritären Konterrevolution gegen die demokratische Türkei auf der anderen Seite.sind sich entsetzlich ähnlich. Der Unterschied zwischen Odin und Allah ist da völlig unwichtig.

Was ist eigentlich aus den Vorwürfen an die Ditib geworden, kritische Erdogan-GegnerInnen zu bespitzeln? Wenigstens scheint der NRW-Ministerpräsident der Eröffnung der großen Moschee dieses immer demokratiefeindlicher werdenden Verbandes fernbleiben zu wollen.
Haben sich davon eigentlich die deutschen demokratiefeinde inspirieren lassen, die jetzt mit Hilfe von Spitzeln schwarze Listen über grundgesetztreue Lehrer anlegen?

Falls Ihr die Anspielung auf Houllebecq nicht verstanden habt: Er erzählt, wie sich Rechtsextreme und Islamisten gegenseitig hochstacheln und letztlich gemeinsam die Demokratie abschaffen.

Grundrechte gelten auch für Angestellte der Aberglaubenskonzerne.

In Deutschland muss erst ein Europäisches Gericht ins Spiel kommen, damit so elementare Dinge wie „meinen Chef geht’s ‚n Scheissdreck an, was ich im Bett mache“ auch für die Kirchen gelten. Deutsche Gerichte haben immer wieder katholischen Konzernen recht gegeben, die Angestellten wegen zweiter Heirat nach Scheidung oder ähnlichem gekündigt hatten.
So fliegen auch immer wieder LehrerInnen bei katholischen und evangelischen Schulen raus, weil sie in ihrer Freizeit solch unfassliche Sünden wie Zusammenlebens ohne Ehe begehen. Dabei werden diese privaten Schulen fast komplett vom Staat bezahlt, nicht etwa von der Kirchensteuer.

Es muss endlich Schluss damit sein, dass den Religionen systematisch die Verletzung von Grundrechten, z.B. im Arbeitsrecht, erlaubt wird. Absurd, wie jetzt viele PolitikerInnen an die katholische Kirche appelieren, doch bitte ihre Einstellungspraxis zu ändern. Wie wär’s statt dessen mal damit, dafür zu sorgen, dass sich auch die Kirchen an Gesetze halten, bzw. ihnen das Recht zur religiösen Diskriminierung in Betriebsverfassungsgesetz und Antidiskriminierungsgesetzen zu streichen?

What the fuck?! Gegen christlichen „Lebensschützer“-Fundmantalismus.

Ob wohl dieses Jahr in zwei Wochen weniger christliche Fundamentalisten gegen das Grundrecht auf reproduktive Selbstbestimmung marschieren, weil sie alle in Chemnitz sind?

Für Lebensschutz im Mittelmeer.
Zu empfehlender Film dazu: Styx – Aber
warum spielt er eigentlich nicht im Mittelmeer, sondern vor Westafrika?

What the fuck?! My body! My choice!
https://whatthefuck.noblogs.org/2018-2/aufruf/

für das Verbot des Kinderkopftuchs – Petition von Terre des Femmes

Natürlich wird diese Petition auch den ein oder andren Scheiß-Rassisten ansprechen, der jede Kritik an vermeintlich oder wirklich islamischem als willkommene Einladung für rassistische Hetze sieht.
Das kann aber kein Grund sein, die Universalität der Menschenrechte und den Kapf darum aufzugeben und damit Nazis und „Rechtspopulisten“ triumphieren zu lassen.

Wir unterstützen diese Petition. Und auch wenn’s ständig falsch berichtet wird: Sie bezieht sich einzig und allein auf die Verhüllung von minderjährigen Mädchen, nicht auf erwachsene Frauen.

Iranerinnen kämpfen gegen Kopftuch. Deutsche Linke(??) dafür.

Was kann es für Spanien – Iran andres geben als den höchsten Sieg überhaupt, sagen wir mal 15:0
Zumindest für die Zeit der WM versucht das wohl unappetitlichste der religiös-autoritären Regime sich halbwegs modern zu geben und Frauen dürfen doch glatt ausnahmsweise zum Public Viewing. Für die tut uns unsre Prognose leid.
Nicht viel besser steht’s natürlich mit dem scheinbaren Erzfeind Saudi-Arabien, wir geben also ein 0:14 gegen Uruguay.
Dass eine vermeintliche islamische Prägung nicht logisch zur Barbarei führt, kann mensch am auch heute auflaufenden Marokko sehen, wo aber auch Menschenrechtsverletzungen im Namen der Religion stattfinden. So bleibt letztlich keine Chance gegen Portugal mit Laizität in der Verfassung: 2:6

Was ist das hier eigentlich für’ne komische Prognose?

Wir haben noch einen älteren passenden Blogeintrag nach oben gepusht:
Absurd. Hin und wieder unterstützen dann zum Glück doch einzelne Gruppen den emanzipatorischen Kampf mutiger Iranerinnen und Iraner, hinter dem alle stehen müssten, die sich als links, herrschaftskritisch oder ähnliches bezeichnen wollen.

Bei der Gelegenheit, da wir hier Emma verlinken: wieso schaffen Alice Schwarzer und ihre Zeitschrift es leider nicht, sich endlich mal unmissverständlich von AfD und Co. zu distanzieren? Zu recht kritisiert sie immer wieder mangelnde Distanzierung der meisten „Linken“ von islamistischen Verbänden. Da sollte es doch genauso selbstverständlich sein, jedes Missverständnis in Bezug auf Holocaustverharmloser, Rassisten, Sexisten und Antisemiten auszuräumen statt die AfD vom Rechtsradikalismus reinzuwaschen.
Wir streiten uns aber garantiert lieber solidarisch mit Schwarzer als mit der Missy in Esoterik und Irrationalität zu schwelgen.