Grundrechte gelten auch für Angestellte der Aberglaubenskonzerne.

In Deutschland muss erst ein Europäisches Gericht ins Spiel kommen, damit so elementare Dinge wie „meinen Chef geht’s ‚n Scheissdreck an, was ich im Bett mache“ auch für die Kirchen gelten. Deutsche Gerichte haben immer wieder katholischen Konzernen recht gegeben, die Angestellten wegen zweiter Heirat nach Scheidung oder ähnlichem gekündigt hatten.
So fliegen auch immer wieder LehrerInnen bei katholischen und evangelischen Schulen raus, weil sie in ihrer Freizeit solch unfassliche Sünden wie Zusammenlebens ohne Ehe begehen. Dabei werden diese privaten Schulen fast komplett vom Staat bezahlt, nicht etwa von der Kirchensteuer.

Es muss endlich Schluss damit sein, dass den Religionen systematisch die Verletzung von Grundrechten, z.B. im Arbeitsrecht, erlaubt wird. Absurd, wie jetzt viele PolitikerInnen an die katholische Kirche appelieren, doch bitte ihre Einstellungspraxis zu ändern. Wie wär’s statt dessen mal damit, dafür zu sorgen, dass sich auch die Kirchen an Gesetze halten, bzw. ihnen das Recht zur religiösen Diskriminierung in Betriebsverfassungsgesetz und Antidiskriminierungsgesetzen zu streichen?


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